

Aktuelles
Projekt Förderverein Erinnerung mit Zukunft e.V. Frühling 2026 (in zusammenarbeit mit Stichting Question Filosofie):
„Tinte als Überleben / Inkt als Overleving“ – Erinnern, Musizieren, Reflektieren
in Zeiten von Verfolgung, Inhaftierung und Untertauchen entstanden zahlreiche Texte und Gedichte, die einzigartige, persönliche Einblicke in diese Lebensumstände geben. Sie sind wertvolle historische Dokumente, die die alltägliche Realität, die Gefühle und den inneren Kampf der Autor:innen widerspiegeln. Solche Texte, geschrieben unter extrem schwierigen Bedingungen, stammen auch aus der Grenzregion, zum Beispiel von dem Zwangsarbeiter Phida Wolff oder dem untergetauchten jüdischen Mädchen Auguste Nussbaum. Vertont erklingen sie heute – erneut oder zum ersten Mal – in derselben Region, jedoch mehr als 80 Jahre später.
Das Projekt „Tinte als Überleben / Inkt als Overleving“ ist ein grenzüberschreitendes Erinnerungs-, Kultur- und Bildungsprojekt zwischen den Niederlanden und Deutschland. Im Zentrum steht das Leben und Werk des niederländischen Dichters Phida Wolff, der während des Zweiten Weltkriegs als Zwangsarbeiter in mehreren deutschen Arbeitslagern in der Region Osnabrück eingesetzt wurde. Seine 46 Lagergedichte bilden ein einzigartiges poetisches Tagebuch und sind Teil eines gemeinsamen niederländisch-deutschen historischen Erbes. Über das Leben und Werk von Phida Wolff ist daher auch eine Ausstellung zu sehen.
Programm Tinte als Überleben und andere interessante Veranstaltungen in der Euregio:
8. Februar - 15.00 - Gedenkstätte Augustaschacht, Hasbergen: „Die Akte Georges Schaltenbrand ist noch nicht geschlossen“ mit Theresa Sperling, Baruch Chauskin und 'Ensemble NIHZ'
9. Februar - 19.30 - Kulturhaus NIHZ, Nordhorn: Konzert mit jüdische Musik mit Baruch Chauskin und 'Ensembble NIHZ' und Wanderausstellung Phida Wolff. Reservieren für dieses Konzert: erinnerungmitzukunft@gmail.com
10. Februar - 20.00 - Erve Oude Luttikhuis, Hezingen: Konzert mit Twentse Dialektlieder von Bobby Rootveld und Wanderausstellung Phida Wolff. Reservieren für dieses Konzert: erinnerungmitzukunft@gmail.com
11. Februar - 19.00 - Kunsthalle, Lingen: Rob Heilbut: Songs from the Holocaust mit 'Ensemble NIHZ' und Wanderausstellung Rob Heilbut
15. Februar - 20.00 - Synagoge, Haaksbergen: Duo Clariverso aus Italien: Themen von Mozart, Rossini, Bizet, Corelli für Klarinette und Flöte. Reservieren für dieses Konzert: bertzelf29@kpnmail.nl
16. Februar - 19.00 - Kirchenschiff, Nordhorn: Duo Clariverso aus Italien: Themen von Mozart, Rossini, Bizet, Corelli für Klarinette und Flöte. Reservieren für dieses Konzert: erinnerungmitzukunft@gmail.com
1. März - 14.30 - Synagoge, Enschede: Mefitis Quartet & Duo NIHZ: Themen aus Opern und jiddische Lieder und Wanderausstellung Phida Wolff
2. März - 19.00 - Kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, Neuenhaus: Mefitis Quartet & Duo NIHZ: Themen aus Opern und jiddische Lieder und Wanderausstellung Phida Wolff. Reservieren für dieses Konzert: erinnerungmitzukunft@gmail.com
AKTIVITÄTEN

Veranstaltungen & Begegnungen
Wir organisieren Veranstaltungen und Begegnungen. Es gibt immer eine wichtige kulturelle Ebene in Kombination mit einem pädagogischen Charakter.

Erinnerungskultur Verbessern
Die Erinnerungskultur entwickelt sich ständig weiter. Wir wollen die Erinnerungskultur mit positiven Beiträgen besser, vollständiger und zeitgemäßer gestalten.

Forschung
Im Auftrag unseres Vereins forscht ein Expertenteam zur Musik, die während des Holocausts entstanden ist. Unser Team haucht dieser Musik neues Leben ein.
Buchveröffentlichung Rob Heilbut:
DER VEREIN
Am 20. Januar 1942 beschieden die Nationalsozialisten während der Wannseekonferenz endgültig über eine schon in Gang gesetzte Tötungsmaschinerie unvorstellbaren Ausmaßes mit einem unbeschreiblich grausamen Vernichtungswillen der anwesenden Teilnehmer. Die millionenfache Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden erhielt an diesem Tag ihre protokollarisch dargebotene Legitimation. Dass Erinnerungen nicht verblassen dürfen, damit sich Geschichte nicht wiederholt, davon sind die Mitglieder des in Nordhorn gegründeten Vereins „Erinnerung mit Zukunft e. V.“ zutiefst überzeugt.
Erinnerungskultur und Völkerverständigung stehen im Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Sie findet auf regionaler und nationaler Ebene wie auch durch internationale Kontakte und Begegnungen statt. Damit möchte der Verein den wieder aufflammenden Antisemitismus bekämpfen. Der Verein möchte vor allem in den Bereichen Bildung, Erziehung, Forschung und kulturelle Veranstaltungen tätig werden. Der Verein möchte Schülerinnen und Schüler in den Primar-, Sekundarstufen I und II fachgebunden und curricular gesichert informieren. Schwerpunkte sind vielfältige Inhalte zum jüdischen Leben, jüdischer Musik und Kultur und ebenso über den Holocaust.
Auf diese Weise gegen das Vergessen zu kämpfen, davon sind wir Gründungsmitglieder zutiefst überzeugt. Nur so kann es gelingen, dass aktiv an die Geschichte der Verfolgung erinnert wird. So erhalten die nachkommenden Generationen mahnende Hinweise das sich die Geschichte des Nationalsozialismus nicht wiederholen darf. Auch will der Verein immer auf jüdische Kultur und Traditionen hinweisen, denn Erinnerungsarbeit soll keineswegs nur Trauerarbeit sein. Ebenso erhalten auch Musik und Literatur durch Konzerte und Festivals einen besonderen Stellenwert, der meistens den KZ- und Ghetto-Liedern und der sogenannten 'Entarteten Musik und Lyrik' gewidmet sein soll. Die Projektleiter Bobby Rootveld und Sanna van Elst unterstützen insbesdondere diese Forschungsarbeit.
„Wer Kultur pflegt und belebt, verhindert das Vergessen“, so lautet das Prinzip, welches sich der Verein für seinen Kampf gegen Antisemitismus und Holocaustrelativierung zu eigen gemacht hat. Zugleich soll auch der heutigen jüdischen Kultur viel Platz eingeräumt werden. Dazu werden Informationen in Form von Büchern, Dokumentarfilmen, CDs und DVDs aufbereitet. Wichtig ist, dass die vielen Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen und kulturellen Prägungen aufgezeigt werden. Alle Angebote des Vereins regen den interreligiösen und interkulturellen Dialog an. Das steht ganz oben auf unserer Agenda.
Die Gründungsmitglieder suchen dabei auch den engen Schulterschluss mit anderen Initiativen, Institutionen und Organisationen, um Begegnungsrunden, Gedenkveranstaltungen, Workshops oder Bildungsreisen vorzubereiten und zu gestalten. Daher werden noch weitere Mitwirkende gesucht.
Hier können Sie sich einige unserer bisherigen Projekte genauer ansehen:
2022 - 1. Jüdisches Nesjomme Festival
2023 - 2. Jüdisches Nesjomme Festival
2023 - Eine Welt Mehrere Religionen
2023 - Untergang der Kunst, Nordhorn
2023 - Untergang der Kunst, Billerbeck
2023 - Untergang der Kunst, Nürnberg
2024 - Soldat werden wollte ich nie!
2022
Gründungsjahr
46
Begegnungen
6440
Schüler und Erwachsenen die zugehört haben bei Begegnungen und Veranstaltungen
105
Veranstaltungen


ANGEBOTE

Begegnungen
Veranstaltungen
REAKTIONEN
Aus der Presse
Reaktionen von Schulen
Georgianum Gymnasium Lingen (Lehrerin)
Frankziskus Gymnasium Lingen (Lehrerin)
Lise Meitner Gymnasium Neuenhaus (Schulleiterin)
Gymnasium An Der Vechte Emlichheim (Schülerin)
Stadtring Gymnasium Nordhorn (Lehrerin)
Johannesschule Meppen (Schulleiterin)
BILDERGALLERIE
KONTAKT
Kontakt
Mitglieder
Maurice Backschat
Eckart Deitermann
Cornelia van Elst
Helma Gründler
Dr. Michael Kiehl
Erika Klanke
Rolf Klanke
Samuel Klemke
Harmtje Luit
Dr. Daniela de Ridder
Dr. Wolfram de Ridder
Alfred Rootveld
Sarah Rootveld
Joyce Ruyg
Dr. Ines Schell-Kiehl
Laurelin Schouwink
Martin Schouwink
Theresa Sperling
RA & Notar Armin Unke
Norbert Voshaar
Vorstand
1.Vorsitzender Alfred Rootveld
2. Vorsitzender Erika Klanke
Schriftführer Samuel Klemke
Kassenwart Harmtje Luit
1. Kassenprüfer Wolfram Hermann de Ridder
2. Kassenprüfer Daniela Friederike de Ridder
Satzung
Konto für Spenden
Förderverrein Erinnerung mit Zukunft e.V.
IBAN: DE59 2675 0001 0151 7786 77
BLZ: 26750001
BIC: NOLADE21NOH



































